Gentechnisch veränderte Pflanzen mit dem Bodenbakterium Bacillus thuringiensis und ihre gefährlichen Folgen
In Indien wurde heute ein grosses Polizeiaufgebot eingesetzt, um die Gegner der Einführung gentechnisch veränderter Auberginen (Bt Brinjal) unter Kontrolle zu bringen.
Hunderte Menschen hatten sich versammelt, um die kommerzielle Zulassung des Anbaus zu verhindern. Landwirte und Mitglieder der verschiedenen Organisationen verurteilten die Zulassung zur Einführung gentechnisch veränderter Auberginen und trugen Plakate mit Slogans wie “Wir brauchen nicht Bt Brinjal.” (1)
Die Aubergine gilt in Indien als “König des Gemüses” und wird weltweit aus dem Subkontinent eingeführt.
Der indische Bundesumweltminister Jairam Ramesh begann heute mit der siebten nationalen Konsultation die letzte öffentliche, der eine ganze Reihe schon voraus ging und auf denen Bauern, NGOs und Technologen ihre Meinung äusserten.
Ramesh hatte bereits erklärt, dass eine endgültige Entscheidung über die kommerzielle Genehmigung der Zulassung von Bt-Brinjal bis zum 10. Februar getroffen werden wird.
Nach Angaben von Augenzeugen der Anhörung argumentierten die aufgebrachten Bauern, dass die Einführung von Bt-Brinjal nicht sicher ist.
Die Forschung, die auf diesem Gebiet durchgeführt wurde, sei immer noch unzureichend. Die Eigentümer der Saat würden am Ende nicht die Landwirte, sondern multinationale Unternehmen sein, sagten sie.
In der dreieinhalbstündigen Debatte begann der Minister einen kühlen Kopf zu verlieren, als er von einem der Teilnehmer vorgeworfen bekam, dass er ein “Agent” der Biotech-Firma Monsanto sei. weiterlesen… Toxin-verseuchte Nahrungs- und Futtermittel – Gentechnik, der Weg zur Grünen Hölle




