krise

Bagatellisierung und Ignoranz der Realität

Seit 2008 lebt die Krise. In einem mehr oder weniger starkem Auf und Ab haben wir offensichtlich gelernt, damit zu leben ... aber nicht, damit umzugehen. Heuer spitzt sich die Situation weiter dramatisch zu, doch dies wird weitgehend ignoriert oder einfach bagatellisiert. Nach dem Motto: Krise ja, aber keine Existenzbedrohung. Damit kann auch von viel Fehlentscheidungen, drastischen Massnahmen und Unvermögen weg argumentiert werden. Wir brauchen die Krise offensichtlich! Die meisten Menschen sind müde, immer mehr an dramatischer Information zu lesen oder zu hören. Es geht schon zu lange um Crash, Wirtschaftseinbruch und Krieg. Selbst die Systemmedien berichten darüber (noch verhalten). Das hätte uns vor einiger Zeit erschüttert und aufgeweckt. Heute ist die Krise Alltag und die Nullen hinter den genannten Ziffern sind abstrakt und nicht mehr vorstellbar. Wo liegt der Unterschied zwischen Millionen, Milliarden und Billionen? Nicht mehr fassbare Zahlen werden auch nicht verstanden, sind ergo auch nicht dramatisch ...
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Prof. Bocker: Staatsbankrott - Hyperinflation - Krieg

Auch wenn sich die Schuldenkrise in den letzten Wochen etwas entspannt hat, ist für Prof. Dr. Hans-Jürgen Bocker der Zusammenbruch des Finanzsystems nur eine Frage der Zeit: Es ist nicht möglich, Schulden beliebig aufzubauen für immer, so Bocker. Ein Crash kann schön langsam und auf Raten erfolgen. Wie Anleger ihr Kapital am besten schützen können, verrät Prof. Dr. Hans-Jürgen Bocker im Interview.
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Prof. Dr. Hans J. Bocker: "Tag der Abrechnung"

Warum Edelmetalle statt Papiergeld? Warum Edelmetalle statt Immobilien? Im zweitem Teil: "Vermögensschutz und das Verhalten in Krisenzeiten" Was erwartet uns auf dem Höhepunkt der aktuellen Währungs- und Wirtschaftskrise? Wie verhalte ich mich richtig in Krisenzeiten & warum sind Gold und Silber DIE Versicherung für das eigene Vermögen? Unter anderem darauf gibt Prof. Bocker in diesem Video Antworten. Das Interview mit Prof. Bocker entstand im Juni 2012 im Rahmen des Währungskongresses "Jetzt schlägt`s 13 - Die Welt vor der Währungsreform" in Aschaffenburg.
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Im September kann es gefährlich werden!

Dass im September wieder eine äusserst gefährliche Situation eintreten kann, wo unser Geld- und Währungssystem kollabieren könnte, schreiben mittlerweilen auch schon sogenannte "seriöse" Mainstreammedien. Alles wird Mitte September nach Deutschland schauen, wenn der Bundesverfassungsgerichtshof über den ESM urteilt. Nicht nur in Deutschland, auch in Österreich sind sich Juristen einig, dass dieses nebulöse Vertragswerk weder der Verfassung (oder dem Grundgesetz) entspricht und noch dazu demokratiepolitisch äusserst fragwürdig ist. Es sind neben verfassungsrechtlichen Klagen auch Klagen gegen Landes- bzw. Hochverrat einbracht worden. Dies birgt enormen Sprengstoff. Wird sich der deutsche Bundesverfassungsgerichtshof diesem vertragswerk namens ESM beugen und durchwinken? Wobei die Richter möglicherweise persönlich haften müssen, sollten sie gegen existierendes Recht entscheiden. Oder, was durchaus zu erwarten wäre, dem ESM eine klare Absage erteilen. Man setzt sich ohnehin schon längere Zeit über Verträge und Abmachungen hinweg ...
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Meinungsbilder: Autarkes Leben

Überleben, ohne fremde Hilfe? Ist autarkes Leben hierzulande durchsetzbar und wenn ja, unter welchen Bedingungen? Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste, Finanzkrise, Unternehmensschließungen, Arbeitslosigkeit, diese Liste nimmt kein Ende. Liegt die Eigenverantwortung, sein Leben zu gestalten, bei jedem Einzelnen und was für Möglichkeiten und Grenzen entstehen im Alltag? Andreas Clauss, Buchautor und Vorstand der Novertes Foundation, ist sich sicher, dass uns alle Zeichen den Weg in diese Richtung weisen. Jeder wird für sich die Verantwortung übernehmen müssen, um die noch bevorstehende Zeit zu überstehen. Joachim Detjen, Coach für Gemeinschaftsleben, zeigt die Möglichkeiten am eigenen Beispiel auf, wie auch die Grenzen die es zu überwinden gilt. "Die absolute Autarkie gibt es nicht", dennoch kann autarkes Leben funktionieren.
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Time To Do: Interview mit Manfred Petritsch „Freeman"

Norbert Brakenwagen ( Time To Do ) im Gespräch mit Manfred Petritsch „Freeman", Initiator der populären Internetplattform "Alles Schall und Rauch", über die aktuellen Entwicklung der Finanzkrise, der Schuldenspirale, Staatsschulden, das Schuldgeldsystem, dem Eurorettungswahn und der damit einhergehenden organisierten Ausbeutung der Steuerzahler. Des weiteren wird der von Angela Merkel und Wolfgang Schäuble forcierte und geplante Staatsstreich gegen die Demokratie, am 29.6.2012 durch dass durch winken des ESM Vertrags der Parlamentarier im Bundestag im Schatten der allgemeinen EM Fußball Euphorie Thematisiert. Nicht zuletzt dann auch noch die Systemfrage, im Finanzkasino mit angeschlossener Kleptokratie unter der nicht nur die Realwirtschaft leidet, sondern auch soziale Errungenschaften massiv abgebaut werden.
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Krise? Welche Krise?

Ein Freund fragte mich diese Tage: "Krise? Welche Krise?" In der Tat, man liest zwar in den Medien und sieht im TV (also schon in den Mainstreammedien!) von den finanziellen und menschlichen Katastrophen in den südlichen Ländern Europas, doch bei uns im Volk ist die Krise noch nicht angekommen. Vielleicht sind die Menschen etwas sensibler geworden, doch wirklich realisiert wird die tatsächliche Lage nicht! Deshalb werden von den meisten auch keine besonderen Vorbereitungen getätigt. Es scheint kaum notwendig zu sein auch nur kleinweise in eine Krisenvorsorge zu investieren. Doch parallel dazu sinkt das Vertrauen in unseren Euro. Viele versuchen noch "Etwas" dafür zu bekommen! Man nennt dies Crack Up Boom. Die Angst vor einer massiven Geldentwertung ist jedenfalls vorhanden! Was allerdings bedenklich stimmt, ist die weitgehende Unfähigkeit der Bevölkerung, die kolportierten Summen, die derzeit als benötigt genannt werden, zu realisieren. Ich habe bei meinem letzten Besuch in Belgrad Inflationsgeldscheine aus der Hyperinflation in den 90er Jahren gekauft. Die Banknote mit dem höchsten Wert beträgt unglaubliche 500 Milliarden jugoslawische Dinar. Wenn ich diese Geldscheinserie, beginnend mit 5.000 Dinar herzeige und den Betrachter bitte, den jeweiligen Wert abzulesen, hören die meisten bei 5 oder 10 Millionen Dinar auf. Höhere Zahlen können sie gar nicht mehr erfassen ...
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Michael Brückner - Vorsicht Währungsreform!

Was bei einer Währungsreform für Sie auf dem Spiel steht und wie Sie Ihr Vermögen sicher durch die Krise bringen! Die Lunte glimmt am Pulverfass des Papiergeldsystems. Megaschulden in Billionenhöhe lasten auf den Wirtschaftsnationen. Mit immer neuen Rettungspaketen soll der finale Crash hinausgezögert werden. Höchste Zeit, das eigene Vermögen und die Altersrückstellungen zu retten. Dieses Buch gibt umfassende und sehr praxisnahe Antworten. Die wahrscheinlichsten Crash-Szenarien Die gefährlichsten Brandbeschleuniger Die probatesten Methoden, Ihr Geld zu retten
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Udo Ulfkotte - Mein Feld, mein Wald, mein Teich

»Land sollte man kaufen, denn das Produkt wird nicht mehr hergestellt.« Diese Empfehlung an intelligente Investoren stammt von Henry Ford, dem legendären Gründer der gleichnamigen Automarke. Immer mehr Menschen sehen das heute wieder so. Wohin mit den Ersparnissen in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise? In diesem Buch stehen nicht die hohen Renditen, sondern der Werterhalt im Vordergrund. Ackerland, Wald und Teichanlagen sind als Geldanlage langfristig gesehen mindestens so sicher wie Gold. In Zeiten von Geldentwertung, Staatsbankrotten und Bankenpleiten interessieren sich immer mehr Menschen für die traditionelle Kombination von Kapitalanlage und Krisenvorsorge. Es geht ihnen dabei nicht nur um Wertstabilität und Inflationsschutz. Die Möglichkeit, sich und seine Familie selbst versorgen zu können, spielt eine immer größere Rolle. Statt unsicherer Lebensversicherungen und Riester-Renten muss es jetzt bei immer mehr Menschen fruchtbarer Ackerboden, ein Forellenteich oder Wald für den eigenen Brennholzbedarf sein. Sicherheit steht heute wieder im Vordergrund.
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Frank Eckhardt zur Autarkie & Kanada - NDF Podcast 2

In der 2. Ausgabe der NDF Video-Podcastreihe berichtet Frank Eckhardt, Finanzfachwirt, über seine kanadische Farm, welche sich auf dem malerischen Land Nova Scotia (Neuschottland) befindet. Außerdem wie er dazu kam sich intensiver mit dem Thema Autarkie auseinanderzusetzen und in wie weit sich sein Leben dadurch bereits bis heute verändert hat.
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Die nächste „Scheinrettung“

Am Montag konferierten die EU-Staatenführer erneut, um einen der üblichen Kandidaten zu retten und gleichzeitig einen schlagkräftigen Rettungswall aufzuziehen. Zum wiederholten Male versucht man, mit den immer gleichen und fruchtlosen Maßnahmen alles Mögliche zu retten, obwohl längst klar ist, dass es bisher nie funktioniert hat, und in Zukunft noch viel weniger glücken kann und wird. „Die Definition von Wahnsinn ist“, so sagte einmal Albert Einstein, „immer wieder das Gleiche zu tun und doch ein anderes Ergebnis zu erwarten.“ Das Problem der gestrigen Einigung ist, dass die Verträge noch unterschrieben werden müssen und dann von den einzelnen Parlamenten ratifiziert werden muss. Wie nervös die Politiker sind, zeigt die Tatsache, dass bereits heute, einen Tag danach, schon über einen kombinierten Rettungsschirm in Höhe von 1,5 Billionen nachgedacht wird. Das zeigt, dass weitaus mehr im Busch steckt. Diese Vorgehensweise ist aussichtslos Zu der brennenden Not in den südlichen Peripheriestaaten fällt den versammelten Regierungschefs immer nur dasselbe Rezept ein:
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Gleich zum Jahresanfang: Offensive gegen den Euro

Erinnern Sie sich, als ich Ende 2011 in einem Newsletter meine Einschätzung dargelegt habe, nach der die USA die Eurozone immer nur eine Handbreit vom Abgrund entfernt hält, um im Zweifelsfall den Euro crashen zu lassen und so die Weltleitwährung Dollar zu schützen und die eigene Vormachtstellung zu verteidigen? Gerade erfährt meine Beurteilung der amerikanischen Interessenslage eine recht anschauliche Bestätigung: die Krisenpanik und die Sorge um einen Euro-Crash hatte sich wieder etwas gelegt und Beruhigung schien ins Euroland einzukehren. Noch am letzten Donnerstag konnten Spanien und Italien zu deutlich gesunkenen Zinsen größere Staatsanleihen begeben, und die Dinge schienen sich zu normalisieren. Postwendend kündigte die Ratingagentur Standard & Poor`s am Freitag die Herabstufung der Bonität von neun Euroländern an, noch am selben Tag wurde sie vollzogen. Diesmal erhielt sogar die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas, das stolze Flaggschiff Frankreich, einen Volltreffer. Deutlicher kann man es den Europäern kaum demonstrieren: Die USA, Weltmacht Nr. 1, kann (im Verbund mit Großbritannien) die Euroländer nach Belieben vor sich her jagen und sie zu hektischen Rettungsaktionen zwingen.
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Die Krise kehrt zurück

Ich weise seit Jahren darauf hin, dass die Finanzkrise nicht von gierigen Bankern, Spekulanten oder amerikanischen Immobilienkäufern verursacht wurde, sondern dass unser Geldwesen als solches tiefgründig zerstört ist. Leider ist der Prozess soweit fortgeschritten, dass es eine einfache - und „schmerzfreie“ - Lösung nicht mehr geben kann. Das schrieb die BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, quasi die „Notenbank der Notenbanken“) bereits Anfang 2010: „Es gibt jetzt praktisch keinen Ausweg aus dieser Situation. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, die diese Krise unbekannten Ausmaßes verhindern könnten: Massive Steuererhöhungen und eine brutale Verringerung der Staatsausgaben. Beides würde die weltweite Wirtschaft allerdings zugrunde richten“. Wir erleben, dass die Politik mit einem Stückwerk an vergeblichen Maßnahmen genau diese beiden Wege einschlägt und damit die oben genannte Konsequenzen eintreten. Es werden harte Sparmaßnahmen aufgelegt, Steuern und Abgaben erhöht, die die Wirtschaft weiter abwürgen.
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Celente – Das erwartet uns 2012

Die Geschichte ist voll von Jahren, auf die man gerne verzichtet hätte. Das anstehende Jahr 2012 wird allem Anschein nach dazu gehören. Die Welt gleicht einer Tretmine inmitten eines Fußballspiels. Wer beschließt, über die Zukunft zu schreiben, ohne sich blamieren zu wollen, der beruft sich auf die Aussagen des Zukunftsforschers Gerald Celente, dem Gründer des Trend Research Instituts in New York. Bereits meine letzte Jahresvorschau 2011, bei der ich mich ebenfalls auf die Ergebnisse Celentes berufe, hat sich zu mehr als 70 Prozent erfüllt. Die restlichen Vorhersagen haben sich nur deshalb noch nicht erfüllt, weil sie sich zeitlich verspätet ereignen werden. Die Probleme, die zu diesen Entwicklungen führen werden, sind nach wie vor ungelöst. Zur Sache: Laut Celente ist bereits in diesem Monat ein weiterer Finanzcrash zu erwarten. Die großen Geldhäuser haben das Unvermeidliche nur noch ein letztes mal hinausgezögert, um noch schnell das Weihnachtsgeschäft mitnehmen zu können. Bei einem zu befürchtenden Bankenrun genügt mittlerweile schon ein kleiner Teil der Kundschaft, um das gesamte Geldkartenhaus zum Einsturz zu bringen. Celente dazu wörtlich: „[...] Ich glaube, sie werden es noch bis nach Weihnachten stützen, um all die Idioten noch dazu zu bringen, Geld, das sie nicht haben, für jede Menge Weihnachts-Müll, den sie nicht brauchen, auszugeben. Und wenn dieser Schwindel vorbei ist – Boom! Dann kracht es zusammen, weil das weltweite Finanzsystem gerade kollabiert.“ Celente erwartet daher länderübergreifend die vorrübergehende Schließungen vieler Bankfilialen, bis die Lage sich wieder etwas beruhigt hat. Den New Yorker Trendforscher mögen zu dieser Annahme wohl auch die Scharen wütender Bankkunden inspiriert haben, die während der Occupy Proteste in verschiedenen Städten der USA von Sicherheitsleuten daran gehindert wurden, ihre Bank zu betreten, geschweige denn Geld abzuheben.
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Fritz R. Glunk (Die Gazette) in Kulturzeit - Die Wahrheit über Geld

Nun meint fast jeder, Banken verleihen maximal dieses Geld, unsere Einlagen. Falsch. Banken, alle Banken, verleihen etwa das Zehn- bis Vierzigfache unserer Einlagen als Kredite. Aber woher haben sie so viel Geld? Richtig: Sie haben es nicht. Sie verleihen Geld, das sie nicht haben. Sie müssen es erschaffen. Woraus? Aus den Krediten, die sie gewähren. Zugegeben: Jetzt wirds kompliziert. Das Geld, das sie einem Kreditnehmer geben, ist nämlich genau das Geld (von Zinsen mal abgesehen), das der Kreditnehmer der Bank schuldet. Das Geld entsteht also gleichzeitig (Experten sagen dazu "uno actu", d.h. durch denselben Vorgang) wie der Schuldschein, den der Kreditnehmer unterschreibt. Geld entsteht aus Schulden.
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2012 - das Jahr der Entscheidungen

Das kommende Jahr wird und muss viele grosse Entscheidungen bringen. Entscheidungen die tiefgreifende und existentielle Auswirkungen haben werden. Es hat sich zuviel aufgestaut und angesammelt. Wir, die Menschheit, mit ihren politischen und wirtschaftlichen Führern, sind nicht mehr in der Lage die anstehenden Probleme zu bewältigen. Die Büchse der Pandora wurde schon vor einiger Zeit geöffnet und wir haben in diesem Jahr die enormen Auswirkungen zu tragen. Es ist ein von Menschen gemachter Teufelskreis, aus dem herauszukommen schier unmöglich geworden ist. Lösungen sind gesucht worden, man hat halbherzig, meist im eigenen Sinne, Mechanismen geschaffen, die zwar, wie von den Politikern behauptet, die Lösung bringen sollten, tatsächlich hat es allerdings immer eine Beschleunigung der Spirale nach unten gegeben. Und es ist wahrhaft verwunderlich, dass dieses Desaster noch weitgehend nicht bei der breiten Masse angekommen ist. 2012 ist das Jahr, in dem wir alle davon betroffen sein werden! Europa 2012 wird das Todesjahr des Euros. Rechtzeitig nachdem unsere Gemeinschaftswährung zehn Jahre alt wurde. Hatten einige doch darauf spekuliert, dass das Euro-Ende schon 2011 gekommen sein müsste, ist es mit gemeinsamer Kraftanstrengung und astronomischen Summen unter Ignorieren der tatsächlichen Lage gelungen, diesen Tod in das nächste Jahr hinauszuzögern. Die Karten stehen sehr schlecht.
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Zuckerbrot oder Peitsche - wie die USA mit Europa spielen

Kennen Sie dieses hübsche, kleine Gedicht von Eugen Roth? Was bringt den Doktor um sein Brot? a) die Gesundheit, b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beiden in der Schwebe. Was das mit der Weltlage zu tun hat? Sehr viel, denn offensichtlich spielt die USA dieses Spiel mit der Eurozone. Die Weltmacht Nummer eins ist seit langem in einer genauso prekären - wenn nicht noch schlimmeren - Situation als Europa. Während sich im EU-Raum viele Banken in keinem guten Zustand befinden und teilweise in ihrer Existenz gefährdet sind, geht das Bankensterben in den USA munter weiter und immer breitere Bevölkerungskreise rutschen in die Armut ab. In diesem Jahr sind 92 amerikanische Banken Bankrott gegangen, im letzten Jahr waren es 157 Institute. Von der weiter steigenden Staatsverschuldung und der Uneinigkeit über die Konsolidierung des Haushalts der USA ganz zu schweigen.
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Bericht zur Lage der Nationen

Wegen des wirtschaftlichen Niedergangs der USA wird das einstige Land der unbegrenzten Möglichkeiten sich aller Wahrscheinlichkeit nach in den nächsten fünfzig Jahren zumindest in Teilen in ein Entwicklungsland zurückverwandelt haben. Sollten die USA niedergehen, droht Europa dasselbe Schicksal. Beide sind untrennbar voneinader abhängig und stehen zugleich in harter Konkurrenz zueinander. Ein Spiel, wie es tückischer nicht sein könnte. Streiflicht – Die USA sitzen in der Zwickmühle. Einerseits ist der Dollar nichts mehr wert. Allenfalls, dass man sein Format etwas vergrößern könnte, um ihn so zum Toilettenpapier aufzuwerten. Andererseits hatte sich der Euro zu einer für viele Länder attraktive Währung ausgewachsen, die bereits als neue Handelswährung beim Ölgeschäft diskutiert worden war. Er ist zudem außerordentlich breit aufgestellt, da er in sehr vielen Staaten verwendet wird und als Überlebensversicherung die wirtschaftsstarken Eurostaaten hinter sich hat. In Europa wird nach wie vor bodenständig produziert und exportiert. In Amerika hingegen nicht. In den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatten immer mehr Amerikaner entdeckt, das es tatsächlich eine Methode gibt, die Geld ohne Arbeit nicht nur verspricht sondern sogar ermöglicht. Unermesslicher Reichtum mit nur ein paar Telefonaten am Tag. Seit dieser Entdeckung produzieren die USA, abgesehen von Waffen, kaum noch in nennenswertem Umfang, verglichen mit anderen Industrienationen. Die New Economy, die Börse der Neuzeit war geboren. Aber sie wuchs nicht, sie wucherte unkontrolliert wie ein Krebsgeschwür. Inzwischen bedeckt der pekuniäre Tumor den gesamten Erdball und frisst sich wie Schimmel durch alles Lebendige hindurch. Heute, an der Schwelle zum Nichts, steht dieses durch Gier und Konkurrenzdruck entartete Spiel kurz vor dem entgültigen Kollaps. Also müssen die amerikanische als auch die europäische Finanz sich so gut als möglich absichern. In dem Maße, in dem die USA sich wirtschaftlich im Niedergang befinden, sind sie zugleich bemüht, Gegner und mögliche Konkurrenten so nachhaltig als möglich zu schwächen. Daher raten Moody’s sowie Standard & Poor, die gängigen amerikanischen Ratingagenturen, derzeit europäische Staaten nach unten und heizen die Spekulation gegen unsere Gemeinschaftswährung nach Kräften an.
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„Das können die mit uns doch nicht machen!“

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Eine kleine, wahre Begebenheit der letzten Woche, die einer guten Bekannten widerfuhr, wirft ein Schlaglicht auf das traumwandlerische Gefühl falscher Sicherheit, mit dem der größte Teil der Deutschen in den Tag hinein lebt. Meine Bekannte tauschte eine größere Summe Geld in Schweizer Franken. Erstaunt fragte die Sparkassenangestellte, ob es denn für längere Zeit in die Schweiz gehe. Auf die Antwort, sie reise nach Asien und wolle für den Fall, daß währenddessen ein Eurocrash passiert, nicht ohne gültige Barmittel am anderen Ende der Welt stehen, reagierte die Bankmitarbeiterin ungläubig und wandte ein: „So etwas sei doch gar nicht möglich!“ Denn wenn das passiere, dann wäre ja auch das ganze Geld auf den Konten nichts mehr wert. Weiter meinte Sie mit dem Blick auf die Obrigkeit: „Das können die mit uns doch nicht machen!“ und sie war fast schon entrüstet, dass es Leute gibt, die so etwas überhaupt für denkbar halten. Die Zentralbanken rechnen bereits mit einem Euro-Zusammenbruch
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Hast du schon vorgesorgt?

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Mittlerweile ist auch in den Mainstreammedien inklusive der Wirtschaftsblätter von Euroende, Finanzcrash und Ende der EU die Rede. Selbst namhafte Ökonomen und Finanzexperten warnen, dass wir möglicherweise bis höchst wahrscheinlich bald, und nicht erst in ein paar Jahren, einen brutalen Crash, einen Zusammenbruch unseres Finanzsystems, erleben werden. Plötzlich sind es nicht nur Doomer und Schwarzmaler, sondern "hochseriöse" Banker, Börsianer, Fonds- und Konzernmanager, die das bisherige Tabuthema offen ansprechen und empfehlen, sich mit Geld, Gold- und Silbermünzen, Lebensmittel, Trinkwasser, Werkzeug und Waffen (!!!) einzudecken! Und es scheint tatsächlich das Ende der Fahnenstange erreicht zu sein. Weiter geht es nicht mehr. Möglicherweise tricksen die Politiker noch ein wenig - wie schon seit Jahren - aber die Märkte sind von anderen Faktoren abhängig als nur von der Politik. Wenn das Vertrauen weg ist, bricht in rasanter Geschwindigkeit alles zusammen! Nicht nur der Euro bzw. die Finanzmärkte, sondern auch die Infrastrukturen und die öffentliche Ordnung! Dieser Prozess findet aller Wahrscheinlichkeit nach, binnen weniger Stunden statt! Das heisst, morgens um sechs ist die Welt noch halbwegs in Ordnung und am Abend geht nichts mehr: die Banken haben geschlossen, auch Geldautomaten und bargeldlose Kassen funktionieren nicht mehr, die Supermärkte sind leer geräumt und es wird für Tage und Wochen keinen Nachschub geben. Polizei und Militär müssen Regierungsgebäude und Banken schützen, die Menschen werden auf die Strasse gehen, weil sie kein Geld und Hunger haben.
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Der Bondmarkt ist die grösste Gefahr!

Die Flutung der Märkte durch Geld von verschiedenen Notenbanken, scheint einen gewichtigen Grund gehabt zu haben. Laut Gerüchten stand eine grosse europäische Bank kurz vor der Insolvenz. Billiges Geld musste die Bank stützen und die Märkte beruhigen. Die Börsen dankten es mit einem eintägigen Kursfeuerwerk (!!!), doch schon einen Tag später hat sich die Sache relativiert, viele Börsen drehten ins Minus oder stiegen nur mehr gering. Die Warnungen vieler Experten und Insider, dass der Euro kurz vor dem Kollaps steht, gehen intensiviert weiter. Kaum jemand glaubt noch, dass die Kurve noch zu kratzen ist. So hat die britische Regierung bereits die eigenen Botschaften in Europa angewiesen, wie bei einem Eurocrash zu verfahren ist. Auch Unternehmen bereiten sich auf diesen Crash vor und spielen die möglichen Szenarien durch. Die Politik steht mit dem Rücken zur Wand, kann nicht mehr agieren, sondern nur mehr reagieren. Laufend Krisensitzen und wichtige Treffen, vorab Ankündigungen und die tatsächliche mediale Vorbereitung auf einen möglichen Währungskollaps. Laut Gerüchten überlegt Finnland, die Eurozone zu verlassen, der Austritt Griechenlands scheint mittlerweile fest zu stehen.
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Chancen, die wir sonst nicht hätten!

Wenn man über unser Geldsystem, insbesondere das teuflische ZinsesZinsSytem, durchschaut, wird einem klar, dass irgendwann Schluss sein muss, denn kein Schneeballsystem ist ohne Grenzen. Die Einsätze werden immer höher, bis der Punkt kommt, wo auch mit blossem Gelddrucken und anderen von Grund auf schon zum Scheitern verurteilten Varianten, wie Eurobond - die ja wieder eine Schuld schaffen, die abgedeckt werden muss - das System kollabiert. Diese Grenze haben wir erreicht und damit auch das Ende unsers Euros, unserer Währung. Zu Glauben, dieser könnte noch gerettet werden, entpuppt sich immer mehr als reine Illusion und Wunschdenken. Das Schockierende daran ist, dass es von Seitens der Politik keinen Plan B gibt! Jeder Plan B (oder C, D, E, wie auch immer ...) muss die Abkehr von diesem ZinsesZinsSystem implizieren. Denn sonst stehen wir in einigen Jahrzehnten wieder an diesem Punkt eines kollabierenden Geldsystems. Aber es ist nicht nur der Euro gefährdet. Auch der US-Dollar zeigt sie selben suiziden Erscheinungen wie der Euro. Die Probleme der USA sind fast gesamt die selben, wie die Europas, nämlich astronomische Schulden, die höchstwahrscheinlich niemals wieder zurückbezahlt werden können. Doch wenn es Euro und US-Dollar gemeinsam "zerlegt", oder knapp hintereinander, so wird auch der Rest der Welt einige Wellen dieses Finanztsunamis mit abbekommen. Denn wirklich gut steht heute kaum ein Staat oder eine Währung da.
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Hat die Euro-Zone nur noch zehn Tage?

Mit der Überschrift (The Eurozone has 10 Days at most) setzte die englischsprachige „Financial Times“ am Montagmorgen ein Ausrufezeichen in der Geschichte der Eurokrise. Wenngleich auch die Prognose von 10 Tagen sehr gewagt ist, so hat der Autor, Wolfgang Münchau, im Prinzip doch Recht. Auch der große „global Player“ UBS warnt, dass die Märkte das Endspiel um den Euro bereits einpreisen. Die Zeichen des Untergangs stehen in Flammenschrift an der Wand. Fieberhaft versucht man, unter der Führerschaft von Merkel und Sarkozy, die EU noch irgendwie zu retten. Vertragsänderungen hin zu einer europäischen Fiskalunion würden Jahre dauern, die man nicht hat. Nun wird über einen Not-Stabilitätspakt beraten, dem die nationalen Regierungen ohne Abstimmungen der Parlamente einfach beitreten können. Kanzlerin Merkel gibt sogar ihren Widerstand gegen das unbegrenzte Aufkaufen maroder Staatsanleihen durch die EZB mangels Alternativen auf. Etablierung einer Kern-EU?
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Die letzten Chancen werden verspielt

Sonntag Nacht scheiterte in den USA der letzte Versuch, eine Lösung zur Sanierung des überschuldeten Staatshaushaltes zu finden. Das überparteiliche Gremium aus Abgeordneten beider Häuser rang seit Sommer um eine Entscheidung. Es geht darum, durch welche Kürzungen und Einschnitte das Budget um die geforderten 1,5 Billionen Dollar vermindert werden kann. Die USA schieben bekanntlich einen Schuldenberg von 15 Billionen Dollar vor sich her. Nach dem Scheitern tritt daher ab 2013 ein automatisches und rücksichtsloses Kürzungsprogramm in Kraft. Entscheidend in diesem Zusammenhang sind die Gefahren einer weiteren Bonitätsabstufung der USA und die zusätzliche Verunsicherung der Märkte. Man muss nach drei Jahren Weltfinanzkrise erstaunt feststellen, dass die Vereinigten Staaten scheinbar immer noch problemlos und unbegrenzt Kredit bekommen. Und das, obwohl kein ernsthafter Wille zum Sparen erkennbar ist und die Verschuldung weiter unaufhörlich wächst.