Der Spiegel weiß es besser: Obamas Geburtsurkunde ist echt?

[singlepic id=1742 w=200 h=150 float=left]Bezüglich der Glaubwürdigkeit des vom Weißen Haus online gestellten PDF-Dokumentes, welches die Geburtsurkunde Obamas darstellen soll, wurde seit erscheinen um so mehr Skepsis und Kritik an dessen Echtheit deutlich.
Viele Fachleute luden sich die Datei herunter und nahmen diese unter die digitale Lupe. Auch Gerhard Wisnewski widmete sich beim Kopp Verlag, geht auf Grundlage des Analyse-Videos eines Amerikaners den Unstimmigkeiten dieser dubiosen Datei nach.
Es sei noch erwähnt, dass die Frage, ob Obama rechtmäßig Präsident der USA ist, schon seit Beginn seiner Kandidatur gefragt wird. Schließlich wäre es ja verfassungswidrig so eine wachsende Zahl von Skeptikern (ua. sog. Birther) recht hätte, wenn sie behaupten Obama sei in Kenya und nicht, wie er behauptet, in Hawaii geboren. Laut US-Verfassung muss jeder Präsident natürlich in den USA geboren, sowie US-Staatsbürger sein.

In so fern ist dies seit mehr als 2 1/2 Jahren schon Thema (1) (2) und daher schon deswegen mehr als ein dubioses Geheimnis, was Obama aus dieser ganzen Angelegenheit gemacht hat, wenn er erst jetzt erst mit einer “Möchtgern-Geburtsurkunde” zum Download aufwartet. Mit was für einer auffällig schlechten Fälschung gewissermaßen nicht nur die USA- sondern die Weltbevölkerung überzeugt werden soll, schlägt dem Dreistigkeits-Fass mit Wucht den Boden aus.
Daher schwappt nun eine deutlich höhere Informationswelle durch die Medien.
Wurde nun auch der Spiegel, auf Grund des Informationsdrucks von unten durch alternative Medien, genötigt sich zu äußern?

Eine Gegenüberstellung
Im Hinblick auf die Struktur der medialen Gestaltung des Spiegels, print sowie online, lässt sich allein schon durch die Art der Darstellung des 11. Septembers 2001 klar analysiern, welchem Propagandabefehl der Spiegel wohl untersteht. Seit nun fast 10 Jahren unterstreicht der Spiegel die offizielle Version US-Regierung von 9/11. Dies jedoch in überauffälliger Betonignoranz gegenüber bestehender Indizien- und Beweisfluten, die leicht abrufbar und gut abgesichert sind.

Hierzu einige Beispiele via SPIEGELblog.net

Korrumpierte 9/11-Kommission, auf die der SPIEGEL voll vertraut, wurde von Rumsfeld dazu gedrängt, sich mit Nachforschungen zurückzuhalten 24. März 2010

Wie der SPIEGEL erneut die Mär vom WTC7, das “wegen Bränden einstürzte”, kolportiert 15. Februar 2010

Guantánamo: Wie der SPIEGEL erneut die Gefangenen und Ex-Häftlinge des Schandlagers haltlos als “Terroristen” abkanzelt 07. Januar 2010

Der SPIEGEL zieht eine Bilanz von 9/11 – im Stile von Bush und Schäuble 13. Dezember 2009

Die Huffington Post fordert Aufklärung über 9/11 – der SPIEGEL hingegen vertraut ganz auf dubiose Regierungsberichte 01. März 2009

Liefert der Spiegel nun die forensischen Beweise für die Echtheit der Geburtsurkunde Obamas?

Im Spiegel-Artikel vom 03.05.2011 “Wurde Obamas Geburtsurkunde gefälscht?” waren wohl wiederum besagte Ignoranz-Filter eingeschaltet. Der Autor Doc Baumann, wohl der bekannteste Bildbearbeitungs-Guru und Photoshop-Experte im deutschsprachigen Raum, ging allein auf die Ebenen-Frage ein, und ob diese ein Beleg für eine Fälschung wäre. Schon im ersten Satz jedoch, wird u.a. zunächst versucht, die Hälfte aller Skeptiker und Kritiker in einen rechten Rassismus-Topf zu diskreditieren.  Die zweite Hälfte dann durch den gern gewählten Begriff “Verschwörungstheoretiker”.

Seit der Kandidatur von Barack Obama versuchen rechte Gegner zu beweisen, dass er für dieses Amt nicht in Frage komme, da er gar kein gebürtiger US-Amerikaner sei. Um diese Diskussion endgültig zu beenden, hat die US-Regierung im April eine gescannte Wiedergabe seiner Geburtsurkunde auf ihrer Webseite zugänglich gemacht. Doch statt ein für allemal für eine Klärung zu sorgen, bewirkte die zum Download bereitstehende PDF-Datei genau das Gegenteil: Verschwörungstheoretikern mit Bildbearbeitungskenntnissen fielen seltsame Stellen in dem Formular auf.

Um hier einzig auf die Ebenen-Frage einzugehen, wird der Kommentar eines Lesers zur Hand genommen:

Auf die neu entfachte Diskussion hat uns unser Leser Rolf Hildner aufmerksam gemacht. Er schreibt dazu:

“Der gepostete ‘Adobe Illustrator Proof’ ist vermutlich kein Beweis. Die multiplen Ebenen sind höchstwahrscheinlich ein Algorithmus der Scan/OCR-Software, mit der die Urkunde eingescannt worden ist. Das bedeutet: Die Software erkennt Buchstaben und speichert sie als separate Elemente mit einer 1 Bit-Pixeltiefe (das verbraucht weniger Speicher). Alle anderen Elemente werden mit einer höheren Pixeltiefe gespeichert (verbraucht mehr Speicher).

In Polemik gipfelt Baumanns Spiegel-Artikel dann mit dem filalen Satz:

So führt also schlichte Unkenntnis, gepaart mit rassistischen Vorurteilen, dazu, dass die Leser von Millionen Web-Einträgen nun davon überzeugt sind, Obamas Geburtsurkunde sei eine Fälschung und clevere Bildbearbeitungsprofis hätten das entlarvt.

Hat nun Baumann aller Skepsis das Maul gestopft…? Na dann müssen wir es ja glauben. Oder sind da vielleicht doch noch weitere offene Fragen über die “Ebenen-Thematik” hinaus erlaubt? Z.B. der fehlende Stempel in der zu erst veröffentlichten Bescheinigung, die falschen Nummern (links unten) auf diesem ersten Formular. Nun bei der eigentlichen Geburtsurkunde das Kerning der Typo, der grüne Hintergrund, dessen Textur, Wölbung und Schärfe, die differente Pixelgrößen, um hier nur einige zu nennen (hierzu Playlist weiter unten oder auf  YouTube).

Verschiedene Gründe für diesen “Qualitätsartikel” sind denkbar:

- Baumann ist kompetent aber oberflächlich / einseitig informiert
– Baumann ist kompetent aber gekauft (+ nette PR durch solch einen Artikel)
– Baumann ist kompetent aber dumm
– Baumann ist kompetent aber derb gestresst in seinem Job


Hier einige Kommentare auf SPIEGEL online Forum

Kommentare aus dem SPIEGEL online Forum

Obamas Geburtsurkunde
Also es ist immer wieder verwunderbar wie der Spiegel versucht Kritiker als Verschwörungstheoretiker mundtot zu machen. Wo Sie Anfangs mit dieser Methode noch oft Erfolg hatten, bemerkt heute schon ein 16jähriges Mädchen, dass diese Taktik dumm und veraltet ist. Die Obamaurkunde soll bei Scannen in mehreren Ebenen gespeichert worden sein, dass ich nicht lache. Ich arbeite für ein Unternehmen dass in der Druckerbranche tätig ist und ich kann versichern, dass dies eine blöde Ausrede ist.

Ob echt oder nicht …
Es ist völlig irrelevant, welche Hinweise die forensische Analyse eines PDF-Dokuments liefert, weil ein PDF, ob gefälscht oder nicht, nun mal ein “Beweis” für gar nichts ist. Einer forensischen Analyse sollte sinnvollerweise nur ein Originaldokument unterzogen werden. Die merkwürdige Idee, Zweifler an Obamas Geburtsort mit einem Online gestellten PDF-Dokument zum Verstummen zu bringen, war von vornherein geeignet, das Gegenteil zu bewirken.

Nun wurde dieses “Beweisstück” (das keines ist) zu allem Überfluss auch noch mit einer Komprimierungsfunktion eingescannt, die schon bei einer einfachen Vergroesserung den Eindruck erweckt, dass das Dokument teilweise retuschiert wurde. Die Botschaft ist fatal: Mit der Echtheit von Dokumenten nehme ich es nicht so genau .. Glaubt mir einfach! Dadurch wird der bereits bestehende Eindruck von Unaufrichtigkeit und Schlampigkeit bezüglich Obamas persönlichem Ungang mit der Wahrheit nur verstärkt. Tatsache ist, dass auch die Regierung Obama jede Gelegenheit beim Schopf ergriffen hat, Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit zu nähren und Verschwörungstheorien Vorschub zu leisten. Das scheint seit GWB zum Markenzeichen einer US-Regierung geworden zu sein.

Polit-Pixel
…Die Diskussion, die hier darin gipfelt, dass hier nun versehentlich ein ungeeignetes Programm, der Adobe Illustrator und weiterhein erschwerend ein OCR Programm zum Einsatz gelangt sein könnten, ist für mich der Gipfel der Dummheit. Und das sowohl von seiten des Erzeugers des ‘corpus delicti’ als auch der angeblichen Beweisführung für oder gegen eine Echtheit.

Wer allerdings eine Kopie eines Schriftstücks, im geg. Fall einer Geburtsurkunde anfertigen will und dazu ein typisches Dokument-Entwurfssystem im Zusammen mit OCR Technologie verwendet (optische Zeichenerkennung erkennt typische Strukturen von gedrucktem und geschriebenem Text und bildet dann daraus ein eigenes programmtypisches synthetisiertes Buchstaben/Wort System mit eigener Font-Wahl ab.) Allerdings macht das bei einem behördlichem Schriftstück mit angestrebtem Beweischarakter keinen Sinn, ausser dass der Verdacht einer Täuschung entstehen könnte.

Also, zusammengefasst: Wer OCR Technologie bei der Erstellung einer glaubhaften Kopie eines Originalschriftstückes verwendet, sollte dringend über einen Berufswechsel bzw. einen Qualifizierungslehrgang nachdenken.

Der “etwas andere” Rassismus
…Wenn ich Obama für einen charakterlosen Lumpen halte, dann ganz sicher nicht wegen seiner Hautfarbe. Sondern z.B. dafür, dass er den Friedensnobelpreis (als Vorschusslorbeeren) entgegen genommen hat, obwohl ihm ganz sicher schon damals bewusst war, dass er nicht die geringsten Skrupel hat, unsinnige Kriege zu führen und willkürlich Menschen ermorden zu lassen.

Der Autor sollte sich wirklich in einer stillen Stunde mal ernsthaft fragen, ob er es mit seiner journalistischen Ethik verbinden kann, als Scharfmacher für die „etwas anderen“ Rassisten zu fungieren.

Doch gefälscht !
…und zwar ziemlich plump!
Die Aussage im Artikel ist falsch. Zwar stimmt es, daß ein Scanner mit OCR-Software einzelne Teile der Vorlage versucht zu erkennen und dies als separate Objekte erfaßt und speichert. Er löscht jedoch nicht den Hintergrund. Das ist hier jedoch geschehen. Ebenso ekennt die OCR-Software Buchstabengruppen nur, wenn sie etwas damit anfangen kann und gruppiert nicht eine manuelle Unterschrift mit einem Stempel, wie das bei der Bestätigung unten geschehen ist. Der wurde eindeutig manuell hinzugefügt. Völlig unmöglich ist dagegen, daß der Scanner den grün gemusterten Hintergrund exakt planeben erfaßt, jedoch bei den Linien das Formulars erkennen läßt, daß es am linken Rand gebogen wurde.
Die Frage ist eigentlich nicht, ob das Dokument (wie übrigens auch schon die Kurzfassung) gefälscht wurde, sondern warum das Weiße Haus eine derart plumpe Fälschung veröffentlicht!
Verschwörung ???? …

Warum stellt man eine Geburtsurkunde in solcher Form ins Netz ist doch die Frage.
Über diese Erklärungen mit den OCR-Kompressions-Algorithmen kann man sich jetzt dumm und dämlich diskutieren. Theoretisch ließen sich also diese diversen technischen Aspekte, die von VTlern als Fälschungsmerkmale identifiziert werden, auch mit den Besonderheiten der verwendeten OCR-Software erklären. Ob das in der Praxis wirklich so vorkommt, da können ab jetzt nur noch Experten für solche Kompressionsverfahren untereinander diskutieren. Aber die Frage ist doch: Warum stellt man eine Geburtsurkunde in solcher Form ins Netz ?
Absolut stümperhaft. Wenn schon von Teilen der Öffentlichkeit die Frage nach der Geburtsurkunde gestellt wird, weil die vorher nicht aufzutreiben war, dann hat doch die US-Regierung die verdammte Pflicht solche Dokumente in einer glaubhaften Form zu präsentieren. Wenn ich vor Gericht ein Beweisdokument zu meiner Entlastung vorlege, dann gebe ich dem Richter ja auch kein Papier, wo ich die einzelnen Bestandteile aus Zeitungsbuchstaben zusammengeschnipselt habe, vielleicht mit dem Argument: ” Herr Richter, beim Kopieren ist ein Fehler passiert, deswegen kann ich ihnen das Beweisdokument nur in dieser Form vorlegen” Das würde niemand akzeptieren. Nur weil es ein digitales Dokument ist, soll die Öffentlichkeit die Geburts-Urkunde Obamas in dieser fragwürdigen Form als Beweis akzeptieren, weil es ein technischer Nebeneffekt bei der Anlage solcher Dokumente sei. Das ist doch absolut lachhaft. Da braucht man kein VTler zu sein um sich verarscht vorzukommen. Übrigens beträgt die Speicherplatzersparnis zwischen dem JPG und diesem unsäglichen PDF lediglich 32 kbyte. Das PDF hier im Artikel in der Fotostrecke verlinkt ist 177 kbyte groß und das PDF das man direkt von der US-Government Seite herunterladen kann, ist 145 kbyte groß. Das ist wahrlich kein relevante Speicherplatzersparniss, die ein Speichern in dieser Form aus kompressionsgründen rechtfertigen würde.

Fazit: Entweder waren die Leute die das Dokument gescant und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben Stümper. In dem Fall verlangt man zu Recht eine glaubwürdige Präsentation dieses Dokuments, oder das Dokument wurde gefälscht und man stellt es in dieser Form ins Netz damit man sich mit der Fälschung keine Mühe machen muß. Wie auch immer, es ist auf jeden Fall ein PR-Gau und zeigt das die immer unglaubwürdiger werdende US-Regierung keinen Wert mehr darauf legt von ihrer Bevölkerung als kompetent wahrgenommen zu werden.


weil eben…
….dessen Geburtsurkunde auf Nachfrage nicht auffindbar war. Obama ist im Gegensatz zu den von ihnen aufgeführten Politikern völlig aus dem politischen Nichts aufgetaucht, so das seine unerwartete Präsidentschaft schon ein paar Fragen aufgeworfen hat und das hat nichts mit seiner Hautfarbe zu tun. Eigentlich ist Obama mit einer Erneuerungsvision aufgetreten, von denen NICHTS aber auch GAR NICHTS umgesetzt wurde. Es sitzt immer noch diese unsägliche Bankerclique im Regierungsteam. Noch nicht einmal Guantanamo wurde geschlossen. Alle angekündigten politischen Mottos haben sich als reine Marketingkampagne erwiesen. Obama ist eben NICHT ein schwarzer Kennedy, das zeigt sich darin, das letztlich dieselbe Politik fortgeführt wird wie ehedem unter Bush, nur nicht so offensichtlich. So stellt man sich also die Frage, ob Obama nicht vielleicht eine geschickt eingesetzte Marionette ist, die an den Fäden von denselben Leuten hängt, die schon in der Bush-Administration rumgestümpert haben.

Die Frage ist also absolut nicht mehr ob, sondern warum die Geburtsurkunde Obamas gefälscht wurde und warum so schlecht. Aber überzeugen Sie sich selbst:

Playlist einer Reihe relevanter Videos zur Geburtsurkunde Barack Obamas

URL zur Playlist: http://www.youtube.com/user/CONTRACOMA?feature=mhee#p/c/EF9B7D749E691B55/0/vws9fTtQgz4

Quelle und Dank an: CONTRACOMA



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