Bilderberger

[singlepic id=728 w=200 h=150 float=left]Als wirklich geheim kann man die Bilderberger Treffen nicht mehr bezeichnen und trotzdem werden sie komplett aus den Mainstream Medien ausgeblendet und dass obwohl führenden Politiker, Staatschefs, Medien und Wirtschaftsvertreter sich regelmäßig konspirativ seit 1954 an jeweils unterschiedlichen Tagungsorten treffen!
Die erste Konferenz wurde von Prinz Bernhard der Niederlande einberufen, der den Vorsitz 22 Jahre lang innehatte, obwohl er in der Öffentlichkeit wegen verschiedener Skandale sehr umstritten war.
1935 trat er in den Dienst der I.G. Farben, für deren Pariser Vertretung er tätig wurde. Er gehörte der SA und Reiter-SS an. Das Rijksinstituut voor Oorlogsdocumentatie fand auch Belege für seine Mitgliedschaft in der NSDAP.

So erhielt Prinz Bernhard 1,1 Millionen US-Dollar Bestechungsgelder von Lockheed, um eine Entscheidung zugunsten der Lockheed F-104 und gegen die Dassault Mirage herbeizuführen. Ministerpräsident Joop den Uyl ordnete eine Untersuchung des Falls an. Prinz Bernhard wies zunächst alle Vorwürfe zurück, musste sich aber dennoch aus allen öffentlichen Ämtern zurückziehen. Nach seinem Tod am 1. Dezember 2004 wurde der Untersuchungsbericht veröffentlicht, mit dem seine Schuld zweifelsfrei belegt werden konnte.

http://www.youtube.com/view_play_list?p=B0E6B356EBB6A708
Ich jage die Bilderberg Group seit 30 Jahren
und ich werde die Jagd niemals aufgeben. Es ist das Ziel der
Bilderberger, eine Weltregierung zu schaffen. Sie sind die Elite, sie
glauben sie können die Welt regieren um ihre eigenen Interessen zu
verfolgen…” Joe Tacker

Seine Nachfolge trat der frühere britische Premierminister Alec Douglas-Home für vier Jahre an. Bei der Bilderberg-Konferenz 1980 übergab Lord Home den Vorsitz an den früheren Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Walter Scheel.

Lord Roll of Ipsden, einer der früheren Präsidenten des Bankhauses S.G. Warburg, übernahm 1985 den Vorsitz von Scheel.

Auf dem Treffen 1989 übergab Lord Roll den Vorsitz an Peter Carington, 6. Baron Carrington, den früheren Generalsekretär der NATO, der diese Tätigkeit bis 1999 ausübte. Für ein Jahr übernahm Victor Halberstadt, Professor am Lehrstuhl für Ökonomie an der Universität Leiden, den Vorsitz und übergab ihn danach an Étienne Davignon,[2] ein früheres Mitglied der Europäischen Kommission.

Für gewöhnlich nehmen rund 115 -130 Personen teil, wobei eine geographische und funktionelle Unterschiedlichkeit erkennbar wird. Zwei Drittel stammen aus Westeuropa und ein Drittel aus Nordamerika. Etwa ein Drittel der geladenen Teilnehmer kommt aus Regierungen oder politischen Institutionen und zwei Drittel aus Finanzsektor, Industrie, Gewerkschaften, Hochschulen und Medien. Mindestens einige der Beteiligten nehmen an den geheimen Konferenzen ausschließlich als Privatpersonen und nicht in ihrer offiziellen Position teil, obgleich ihre Stellung im öffentlichen Leben sehr wohl die entscheidende Rolle bei diesen Kooptationen spielt.

Bilderberg Elite-Treffen in Griechenland

Ein zentrales Thema in Griechenland war – wenig überraschend – die Wirtschaftskrise. Die Finanzbranche war stark präsent, etwa durch Josef Ackermann für die Deutsche Bank, Henry R. Kravis von der Private Equity-Firma KKR, David Rockefeller (Chase Manhattan Bank) sowie Vertretern von Morgan Stanley, Goldman Sachs und anderen Banken und Investmentfirmen. Auch die Präsidenten der Weltbank und der Europäischen Zentralbank waren anwesend sowie Neelie Kroes, EU-Wettbewerbskommissarin und Paul A. Volcker, Chairman des Economic Recovery Advisory Boards in den USA und und und….

Hier die offizielle Pressemitteilung und Teilnehmerliste 2009, wie sie vom Bilderberg-Sekretariat verschickt wird (pdf). In Blogs wurde insbesondere über eine mögliche Teilnahme der Grünen-Vorsitzenden Cem Özdemir diskutiert. Er tauchte auf einer früheren Einladeliste auf, die eine griechische Zeitung veröffentlichte. Özdemir hat die Teilnahme allerdings bestritten und wurde zudem bei der DGB-Demonstration am Samstag in Berlin gesehen; auf der endgültigen Teilnehmerliste steht er auch nicht mehr. Dort finden sich als deutsche Politiker nur noch Eckart von Klaeden und Roland Koch (beide CDU).

Aber auch andere führende Politiker wie Angela Merkel und Gerhard Schröder (2005) oder aber Guido Westerwelle (2007) haben bestätigt an den Bilderberger Treffen teilgenommen!

Auf Guido Westerwelle seiner Webseite kann man folgende kurze Stellungnahme zu den Treffen entnehmen.

Der FDP-Partei- und -Fraktionsvorsitzende DR. GUIDO WESTERWELLE ist am Dienstagabend zu einem Türkei-Besuch aufgebrochen. Im Mittelpunkt seiner politischen Begegnungen steht ein Gespräch mit Außenminister ABDULLAH GÜL am Mittwochnachmittag (Ankara, Außenministerium, 14.30 Uhr). Anschließend wird WESTERWELLE nach Istanbul weiterreisen, um von Donnerstag an der diesjährigen Bilderberg-Konferenz teilzunehmen.

Die Bilderberger Doku Part 3 ENDGAME ALEX JONES
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Wie meistens gab es nur wenig Medienberichte über das elitäre Treffen: in Deutschland nur die Junge Welt, die Los Angeles Times berichtete über (getrennten) Proteste von griechischen Nationalisten und Kommunisten gegen die Bilderberg-Konferenz und der britische Guardian schickte den Komiker Charlie Skelton als „Reporter“ nach Athen. Es sah erst nach Klamauk aus – hat aber auch interessante Facetten. Lesenswert ist zudem ein Interview des österreichischen Standard mit dem Wissenschaftler Kees van der Pijl, der darin auch auf die hochproblematischen Weltverschwörungstheorien eingeht, die sich um Bilderberg ranken. Nur ein Zitat daraus:

Eine Verschwörungstheorie will immer sagen, dass die Verschwörer alle Aspekte einer Situation weitgehend unter Kontrolle haben. Die Bilderberger haben hingegen nichts unter Kontrolle, sie haben nur Zugang zu anderen Netzwerken und Regierungen. Was dort gesagt wird, hat eine überdurchschnittliche Reichweite.

Es ist also relevant, was bei den Bilderberg-Treffen hinter verschlossenen Türen diskutiert wird, aber vor den Verschwörungstheorien sollte man sich besser hüten. Auf jeden Fall bräuchte es mehr kritische Öffentlichkeit und Berichterstattung über die Konferenzen als bisher. Dabei spielen Medien eine wichtige Rolle bei den Bilderberg-Treffen, in Deutschland insbesondere “Die Zeit”. Aber die teilnehmenden Journalisten (dieses Jahr Matthias Naß) halten sich strikt an die Verschwiegenheitsregel der Bilderberger.

Merkel zu geheimen Sitzungen im Ausland
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Weitere Informationen zu Bilderberg

Die offizielle Teilnehmerliste 2008 (pdf, 1 MB)

Blogbeiträge zu den Treffen 2008 und 2007

Ein lesenswerter Artikel über die verschwiegene Rolle von Journalisten bei den Bilderberg-Treffen (pdf) aus der Journalismus-Zeitschrift Message 3/2007, inklusive eines Interviews mit Theo Sommer von der Zeit, früher im Bilderberg-Lenkungsausschuss (mit freundlicher Genehmigung von Message).

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  1. […] Schicksal eines Landes wird auf Geheimtreffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit entschieden und die Medien haben ein komplettes Blackout schon […]

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