FABLED ENEMIES

fabledenemies Fabled Enemies ist ein Dokumentarfilm, welcher die offizielle Version der Attentate vom 11. September 2001 hinterfragt. Während der Film kurz auf den Einsturz von Gebäude WTC 7 eingeht nähert er sich der Thematik in erster Linie aus einer anderen Perspektive und geht dabei auf eine Vielzahl von Beweismaterialien und Sachverhalten ein, die aufzeigen, dass die offizielle Darstellung der Ereignisse von jenem Tag mehr Fiktion als Fakt ist und dass die US-Regierung teilweise erhebliche Anstrengungen unternommen hat um die Wahrheit zu vertuschen.

Die Regie für Fabled Enemies führte Jason Bermas, der bereits als Co-Produzent der Loose- Change-Filme auftrat. Produziert wurde der Film vom texanischen Dokumentarfilmer und Radiomoderator  Alex Jones. Er ist eine Weiterentwicklung der Filme der Loose-Change-Reihe, die trotz ihrer mit jeder der drei Versionen immer besser werdenden technischen Qualität sich bisher nur auf Fragen beschränkten wie solche, ob nun ein Flugzeug das Pentagon getroffen habe oder nicht, ob Flug 93 über Pennsylvania abstürzte oder abgeschossen wurde oder ob die Twin Towers und das Hochhaus WTC 7 gesprengt wurden – während viele andere Aspekte in jenen Filmen vernachlässigt werden.

Welcher Ansicht man auch immer ist: wer einmal ernsthaft anfängt zu recherchieren findet viele eindeutige Indizien, die uns zweifellos zeigen, dass die offiziell gültige Geschichte der Ereignisse in jedem Fall eine Lüge ist. Fabled Enemies macht dort weiter, wo die dritte und endgültige Version von Loose Change aufhört und zeigt dem Publikum viele dieser Aspekte auf.

http://video.google.com/videoplay?docid=6959414625504596874

Bermas zeigt gleich zu Beginn, dass Osama Bin Laden eben nicht für die Anschläge verantwortlich war und verweist darauf, dass 9/11 nicht zu den Verbrechen gehört, für welche ihn das FBI auf seinem im Internet einsehbaren offiziellen Steckbrief verantwortlich macht. Nach einer Erklärung des FBI sei dies deshalb der Fall, weil es keine eindeutigen Beweise gebe, anhand derer man ihn für die Anschläge verantwortlich machen könne.

Danach geht er auf die Verbindungen der Hijacker zu US-Geheimdiensten und dem Militär ein, etwa Berichten aus den Medien, wonach einige der Hijacker auf US-Militärbasen trainiert wurden.

Gezeigt wird ein Interview mit Michael Springman, einem ehemaligen Beamten, der im US-Konsulat von Jeddah (Saudi Arabien) gearbeitet hatte. Während seiner Dienstzeit von 1987 bis nach dem Ende des sowjetisch-afghanischen Krieges hatte er aufgrund gesetzlicher Vorgaben bestimmtem ausländischem Einreisewilligen regelmäßig die Visaerteilung verweigert. Er berichtet aber, dass es hin und wieder Ausnahmen gegeben habe, so nämlich, als CIA-Beamte ihn umgingen oder sich über seine Einwände hinwegsetzten, wenn es darum ging, Mitgliedern der Mujaheddin-Truppen aus Afghanistan Visa für die Einreise in die USA zu beschaffen, welche dann dort ausgebildet und trainiert wurden oder andere Aufgaben im Rahmen des von den USA unterstützten Krieges wahrnahmen.

Bermas sollte vielleicht auch aufgefallen sein, dass die Aussagen von Springman sich mit ähnlichen Fakten decken, so nämlich im Fall von Scheich Omar Abdel Rahman, dem sogenannten „Blinden Scheich“, den man wegen des Bombenanschlags auf das World Trade Center von 1993 angeklagt hatte und der mit Hilfe von CIA-Agenten seinerzeit in die USA einreisen konnte obwohl sein Name bereits auf der Terrorliste des State Departments vermerkt gewesen war.

Eine andere, bisher wenig debattierte Facette ist die Tatsache, dass viele der Ereignisse und der involvierten Personen rund um den Anschlag auf das World Trade Center von 1993 direkt mit 9/11 in Verbindung stehen.

Bevor Bin Ladens Organisation den Namen Al Qaida („Die Basis“) trug war sie als Makhtab Al Khidamat bekannt. Ein anderer Name, entweder als Alias oder für eine Zweigstelle gebraucht, war Al Kifah. Das US-Finanzministerium sagt dazu folgendes:

„Makhtab al-Khidamat / Al Kifah (MK) wird als Vorgängerorganisation von Al Qaida angesehen und bildet die Basis für ihre Infrastruktur. MK war ursprünglich von Osama Bin Ladens Mentor Scheich Abdullah Azzam, der auch als der geistige Vater der Hamas gilt, begründet worden, um die Mujaheddin in Afghanistan zu finanzieren. MK half dabei, Kämpfer und Gelder zum afghanischen Widerstand in Peschawar (Pakistan) zu transferieren und unterhielt weltweit Rekrutierungszentren um die Sowjets zu bekämpfen.“

Eines jener Rekrutierungszentren war das Al Kifah Refugee Center in Brooklyn (New York). Eine der Moscheen in denen ein gewisser Omar Abdel Rahman (alias „Blinder Scheich“) predigte war nur wenige Straßen von Al Kifah weit entfernt.

Der Scheich war ein guter Freund von Gulbuddin Hekmatyar und war nach Peschawar gereist um sich mit jenem einstigen Liebling der CIA zu treffen.

Obwohl er auf der Terrorliste stand durfte Scheich Omar in die USA einreisen. Das Visum wurde ihm sogar direkt von der CIA ausgehändigt. Der Scheich reiste ein und aus wann er wollte und die CIA selbst stellte ihm die dafür notwendigen Visa in mindestens sechs verschiedenen Fällen aus.

Natürlich ist es unmöglich für einen Filmemacher jedes einzelne Informationsstück in einer einem Dokumentarfilm angemessenen Zeitspanne zu präsentieren, die Zuschauer zu informieren und gleichzeitig auf all jene Mitmenschen zu achten, die nur über eine kurze Aufmerksamkeitsspanne verfügen. Bermas macht aber einen exzellenten Job, indem er kurz, aber präzise auf eine Vielzahl von verschiedenen Aspekten zu 9/11 eingeht, welche leider oft übersehen werden, oder welche im allgemeinen Fokus des 9/11 Truth Movements auf die einstürzenden Hochhäuser untergehen. Es liegt an den Zuschauern, die präsentierten Informationen aufzunehmen und, im Zweifel, einer eigenen kritischen Überprüfung und Recherche zu unterziehen.

Während Bermas manchmal dahin tendiert, die Beweise und Indizien in etwas übertriebener oder sensationslüsterner Weise zu präsentieren muss jedoch klargestellt werden, dass der überwiegende Teil der gezeigten Informationen sehr gründlich und auch mehrfach dokumentiert und nachgeprüft wurde und dass sein Film viele richtige Schlüsse zieht und immer die richtigen Fragen stellt.

Ein Beispiel für eine Information, die man dagegen skeptisch betrachten sollte ist ein gezeigtes Dokument in dem steht, dass Osama Bin Laden für die CIA einst unter dem Decknamen „Tim Osman“ tätig gewesen sei. Hinzu kommt noch, dass auf dieses Dokument auch auf der Rückseite der DVD-Verpackung des Films hingewiesen wird. Obwohl es im Internet weite Verbreitung fand, so unter anderem auf der Webseite whatreallyhappened.com von Michael Rivero (der im Film auch interviewt wird), wird zu diesem Dokument keine Quelle angegeben, womit wir seine Autentizität zumindest anzweifeln müssen. Immerhin hatte uns Mr. Rivero nicht auf eine E-Mail geantwortet, in der wir nach der Quelle des Dokumentes fragten. Bermas tut den Zuschauern seines Films leider keinen Gefallen wenn er jenes Dokument und seinen Inhalt als Fakt darstellt, dabei aber leider vergisst, die entsprechende Quelle anzugeben.

Die mutige ehemalige Kongressabgeordnete Cynthia McKinney taucht auch im Film auf. In einem Teil ihres Interviews spricht sie darüber, wie die USA die Bin-Laden-Familie während des sowjetisch-afghanischen Krieges finanziell unterstützten, damit diese über ihre Konstruktionsfirma Militärbasen für das Training der Mudschaheddin bauen konnten.

Der Film geht auch kurz auf Khalid al-Midhar und Nawaf al-Hazmi ein, die eine Wohnung von einer Person gemietet hatten, die als FBI-Informant tätig gewesen war. Leider erwähnt der Film nicht die sehr viel bedeutendere Tatsache, dass die CIA die beiden Hijacker nicht nur bereits vor deren Einreise in die USA beobachtet hatte, sondern dass man sie überhaupt ins Land ließ obwohl bekannt gewesen war, dass sie dafür Visa erhalten hatten. Noch einmal: Die CIA wusste, dass zwei Al Qaida-Mitglieder, die unter Beobachtung standen, in die USA einreisen wollten und man hatte sie nicht daran gehindert.

John O’Neill, ehemaliger Vizedirektor des FBI, wird auch als Beispiel dafür genannt, wie die Regierung daran beteiligt war, brisante Untersuchungen in Sachen Terrorismus zu blockieren. O’Neill hatte seinen Job aus Frust über von ganz oben angeordnete Blockaden in Sachen Terrorermittlungen gekündigt und hatte danach als Sicherheitschef im World Trade Center gearbeitet. Er starb am Tag der Anschläge bei dem Versuch, anderen Menschen aus den Gebäuden zu helfen, nachdem diese von den Flugzeugen getroffen worden waren.

Fabled Enemies geht danach auf einige beunruhigende Fakten bezüglich der Bush-Regierung ein, die einen erheblichen Interessenkonflikt angesichts der sehr engen Beziehungen der Bush-Familie zu Saudi Arabien und der Bin Laden-Familie hat. Diesbezüglich kommen einige investigative Reporter zu Wort, die die finanzielle Unterstützung von Gruppen wie Al Qaida durch die saudische Regierung untersucht hatten. So sieht man etwa einen Ausschnitt aus einem Report vom BBC-Journalisten Greg Palast, der aufzeigt, wie das FBI einst daran gehindert wurde, Omar und Abdullah Bin Laden wegen deren Verbindungen zu Terrororganisationen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Gezeigt wird auch die Geschichte von Robin Wright, der eine FBI-Operation namens “Vulgar Betrayal” publik gemacht hatte, bei der es darum ging, wie saudische Gelder verschiedenen Terrorgruppen zu Gute kamen und wie US-Banken bewusst wegschauten während Terrorgelder durch das Finanzsystem flossen. Das FBI hatte ihn daraufhin eingeschüchtert und versucht, zum Schweigen zu bringen.

Ähnlich wie Michael Moore in seinem Film Fahrenheit 9/11 zeigt Bermas, dass Mitglieder der Bin Laden-Familie kurz nach den Attentaten in Privatjets heimlich außer Landes geflogen wurden.

Danach widmet sich Bermas einer militärgeheimdienstlichen Operation namens “Able Danger”, bei der Hijacker, wie unter anderem Mohammed Atta, bereits lange vor 9/11 als potentielle Terroristen identifiziert worden waren. Obwohl diese Operation aktenkundig ist geht der Abschlussbericht der 9/11-Untersuchungskommission an keiner Stelle darauf ein und Agenten, die sich darüber in der Öffentlichkeit ausgesprochen hatten, bekamen Redeverbote aufgedrückt.

Schließlich geht der Film auf eine der ganz großen unbeantworteten Fragen ein, die, obwohl sie im Internet weitläufig diskutiert werden, bisher nur sehr wenig in all den verschiedenen Dokumentarfilmen über 9/11 diskutiert wurde. Bermas leistet hervorragende Arbeit dabei, dies zu korrigieren und geht in detaillierter Weise auf das riesige israelische Spionagenetzwerk innerhalb der USA ein.

Er beginnt mit der Geschichte der fünf Israelis in New York, die dabei gesehen wurden, wie sie beim Anblick der rauchenden World-Trade-Center-Türme feierten und tanzten und die später verhaftet und des Landes verwiesen wurden, nachem herauskam, dass zumindest einige von ihnen für den israelischen Geheimdienst Mossad tätig waren.

Bermas widmet sich danach der Kontroverse um einen israelischen Spionagering von „Kunststudenten“, über den Carl Cameron in einer vierteiligen Serie auf Fox News ausführlich berichtet hatte. Viele israelische Geheimdienstagenten hatten bereits lange vor 9/11, als Kunststudenten getarnt, Kunstwerke verkauft und es dabei auf hohe Regierungsbeamte und Mitglieder von Geheimdiensten und Polizeibehörden abgesehen. Als die Operation aufflog wurden viele der Agenten schließlich verhaftet und des Landes verwiesen.

Hinweis:

Fabled Enemies kann frei kopiert und zu nicht-kommerziellen, edukativen Zwecken verteilt werden. Wenn Sie die Arbeit von Alex Jones und Jason Bermas unterstützen möchten schauen Sie den Film bitte auf www.prisonplanet.tv oder kaufen Sie die DVD unter http://infowars-shop.stores.yahoo.net/enemies.html.

Quelle: Infoblog Media



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