Das Geschäft mit der Schweinegrippe – Wem hilft Tamiflu?

l_8e79f522bb854902925472df671fe046 Seit Wochen verbreiten Medien und Gesundheitsbehörden Alarmstimmung wegen der Schweinegrippe, auch Neue Grippe genannt. Die Weltgesundheitsorganisation hat die höchste Pandemiestufe ausgerufen.

Als Wundermittel gegen diesen neuen Virus wird das Grippemedikament Tamiflu gepriesen. Dabei ist zweifelhaft, ob das Mittel wirklich so wirkt, wie propagiert wird. Entwickelt wurde das Medikament für die ganz normale Grippe. Seit der Hysterie um die Vogelgrippe macht der Pharmakonzern Roche ein Riesengeschäft mit Tamiflu.

„Das ist überhaupt nicht belegt, ob Tamiflu überhaupt in irgendeiner Form der Grippe jemals einen Todesfall verhindert hat. Wir wissen nicht mal aus der Vogelgrippe, wo es relativ breitflächig eingesetzt wurde, ob es überhaupt eine Wirksamkeit hatte.“

Prof. Bernd Mühlbauer, Institut für Pharmakologie Bremen

Auch das Versprechen, Tamiflu reduziere in großer Zahl schwere Komplikationen wie Lungenentzündung, sei übertrieben. Zu wenige Patienten profitierten wirklich davon. Vergessen werden oft die Nebenwirkungen, die Tamiflu auch hat.

Ein noch größeres Problem: Viele Grippe-Virenstämme sind mittlerweile gegen Tamiflu resistent, das Medikament kann dann nicht wirken. Das belegen neue Daten aus den USA und auch aus Deutschland. Für Prof. Stichtenoth von der medizinischen Hochschule Hannover ist das eine beunruhigende Entwicklung.

YouTube Preview Image

“Die Daten der letzten Grippesaison zeigen, dass wir etwa 90 Prozent Resistenz eines der wichtigsten Grippestämme gegenüber Tamiflu haben. Das ist ein dramatischer Anstieg gegenüber der vorangegangenen Saison und zeigt, wie rasch diese Grippeviren Resistenzen entwickeln können. Und genau das befürchtet man auch bei der Schweinegrippe.“

Prof. Dirk Stichtenoth, Pharmakologe, Medizinische Hochschule Hannover

http://video.google.com/videoplay?docid=2472456726520598454

Denn das Schweinegrippe-Virus ist eng verwandt mit den resistenten Stämmen.

Trotzdem verlassen sich die Bundesländer in der Vorsorge vor allem auf Tamiflu. Sie kaufen weiter für Millionen Euro Vorräte.

Auf den Schutz von Tamiflu vertraut auch die Berliner Gesundheitssenatorin.
Die Warnung vor einer möglichen Resistenz des Schweinegrippe-Virus ist der Senatorin nicht bekannt. Ihr geht es da wie den meisten verantwortlichen Politikern.

„Im Einzelnen kenne ich die Studien natürlich nicht, die jetzt aktuell auf den Markt kommen, aber ich gehe davon aus, dass unsere ExpertInnen ganz gut auf der Höhe der Zeit sind und die Aussagen auch bewerten können.“

Katrin Lompscher (Die Linke), Gesundheitssenatorin Berlin

KONTRASTE frage diesbezüglich beim Robert-Koch-Institut nach:

„Ist das nicht eine trügerische Sicherheit, ich weiß eigentlich noch gar nicht, ob es wirkt und trotzdem setze ich es ein und kaufe es?“

Prof. Jörg Hacker, Präsident Robert-Koch-Institut
„Na ja, es wird eingesetzt, und Sie haben völlig Recht natürlich, weil es das einzige Medikament ist, und die einzige Medikamentenklasse, von der beschrieben ist, dass sie wirksam ist. Und das ist bei so neuen Situationen, neuen Ausbruchsgeschehen so, dass man natürlich die Medikamente einsetzen muss, die jetzt hier eine Hoffnung auf Heilung versprechen.“

Die obersten deutschen Gesundheitswächter verlassen sich also auf Hoffnung und Versprechen.

Obwohl die Schweinegrippe bisher milder verläuft als die normale Grippe, raten die Gesundheitsbehörden, alle Patienten und deren Umfeld mit Tamiflu zu behandeln. Ein Irrsinn: weil genau dieser weltweite, massenhafte Einsatz die Resistenz gegen Tamiflu noch mehr befördert.

In anderen Ländern wird schon längst eine öffentliche Debatte über Tamiflu geführt. Dort warnen Wissenschaftler die Öffentlichkeit davor, sich auf Tamiflu zu verlassen. Doch in Deutschland wollen die Behörden das Problem lieber nicht thematisieren.

Das ist der Sitz des renommierten, pharmakritischen Arzneitelegramms. Herausgeben von dem Arzt Wolfgang Becker-Brüser. Er hält es für falsch, dass die Bundesländer Tamiflu im großen Stil einkaufen.

„Das Geld, was jetzt ausgegeben wird oder ausgegeben worden ist für die Einlagerung von Tamilfu beispielsweise, ist in meinen Augen sinnlos ausgegeben und rausgeschmissenes Geld. Erstmal müsste man eigentlich belegen, dass man von Tamiflu einen entsprechenden Gegenwert kriegt, und zwar, dass weniger Menschen sterben dadurch und dass Folgeerkrankungen, schwere Erkrankungen einer Viruserkrankung nicht passieren. Aber das ist leider nicht belegt.“

Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber „arznei-telegramm“

Auch Frontal21 hat ein Längeres Interview mit Wolfgang Becker-Brüser geführt das man in der ZDF Mediathek unter Kritik an Schweinegrippe-Impfung abrufen kann.

Der Pharmakonzern Roche profitiert von der Hysterie um die Schweinegrippe. Bevor sie auftauchte, sind die Verkaufszahlen von Tamiflu immer mehr gesunken. Wegen der Debatte um die Resistenzen stand das Mittel quasi vor dem Aus.

Die Schweinegrippe – ein Glücksfall für Roche. Seitdem kaufen die Bundesländer wieder.

KONTRASTE liegen E-mails vor, die Roche an Gesundheitsministerien verschickte. Als die Pandemiestufe 4 ausgerufen wurde, forderte Roche zum Kauf von Tamiflu auf. Das Angebot galt nur ganz kurz: mit Frist von heute 17.Uhr könnten noch ca. 650.000 Packungen Tamiflu gekauft werden. Wenn man das Angebot nicht annehme, der Hinweis, Zitat:
„Es ist absehbar, dass wir in eine Lieferunfähigkeit geraten könnten.“

Die nächste Mail kam prompt zur Pandemiestufe 5. Roche erhöht den Druck. Und wieder heißt es:
„Wir räumen den Ländern neuerlich eine Frist bis heute 15 Uhr ein.“

Wer später bestellt, dem könne Roche
„kein definitives Lieferdatum zusichern“, die Lieferung könne sich dann um „einen Zeitraum von mehreren Monaten“ verzögern und auch von „Lieferunfähigkeit“ ist anschließend die Rede.

„Das ist so, wie die Pistole auf die Brust setzen. Das ist also für einen ethisch handelnden Pharmabetrieb gar nicht zu rechtfertigen so eine Sache. Ich denke, hier soll Druck gemacht werden, damit eingelagert wird und bestellt wird, bevor nachgedacht wird. Und das ist eigentlich eine Sache – das ist unethisch.“

Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber „arznei-telegramm“

Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber „arznei-telegramm“

Auch Anita Petek vom Verein AEGIS (Aktives Eigenes Gesundes Immunsystem) “Impfungen: Sinn oder Unsinn” warnt und informiert in ihren sehr bemerkenswerten Vortrag bei der Anti Zensur Konferenz (AZK) in der Schweiz!

In einen sehr bewegenden Vortag gibt Anita Petek sehr detailiertes Hintergrundwissen über die letzten 200 Jahre Impfgesichte preis, die generell die Praktiken der Pharmakonzerne in ein sehr zweifelhaftes Licht stellt!

Rechtliche Immunität für die Hersteller von Schweinegrippe-Impfstoffen

F. William Engdahl
Die amerikanische Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius hat einen Erlass unterzeichnet, der den Herstellern von Impfstoffen gegen die Schweinegrippe vollständige rechtliche Immunität bei allen Strafverfahren garantiert, die im Zusammenhang mit neuen »Schweinegrippe«-Impfstoffen angestrengt werden könnten. Darüber hinaus wird das sieben Milliarden Dollar teure Eilprogramm der Regierung, noch vor Beginn der Grippesaison im Herbst Impfstoffe gegen die Schweinegrippe auf den Markt zu bringen, ohne die normalerweise üblichen Sicherheitsprüfungen durchgezogen. Geht es vielleicht bei der offiziellen, von der WHO geschürten Hysterie, das sogenannte H1N1-Virus zur weltweiten »Pandemie« zu erklären, um etwas ganz anderes?

Zunächst einmal hat weder die Weltgesundheitsorganisation WHO, noch das amerikanische Center for Disease Control (CDC), noch irgendein wissenschaftliches Institut den nötigen wissenschaftlichen Beweis für das Vorliegen des angeblichen Influenza-A-H1N1-Virus erbracht. Für einen solchen Beweis wäre es erforderlich, dass Virus nach wissenschaftlichen Kriterien zu isolieren, zu bestimmen und mit einem Elektronenmikroskop zu fotografieren – das ist allgemeiner wissenschaftlicher Standard. Trotzdem nutzt man es jetzt schon, um weltweit vor einer »Pandemie« zu warnen.

Die derzeit von offizieller Seite geschürte Panik vor einer angeblichen Bedrohung durch die Schweinegrippe nimmt inzwischen Dimensionen eines George Orwell’schen Science-Fiction-Romans an. Der Erlass, den Ministerin Sebelius soeben unterzeichnet hat, garantiert den Herstellern von Impfstoffen gegen die Schweinegrippe gemäß dem 2006 in Kraft getretenen Gesetz über öffentlichen Gesundheitsnotstand rechtliche Immunität.

“Großversuch an der deutschen Bevölkerung”

Impfbescheinigung – Ärztliche Impferklärung Muster pdf zur Rechtssicherheit!

2 comments to Das Geschäft mit der Schweinegrippe – Wem hilft Tamiflu?

Leave a Reply

 

 

 

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

require('./wordpress/wp-blog-header.php');